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Dienstag, 4. Juli 2017

heute vor zwei Jahren....

...habe ich einen Post veröffentlicht (wurde mir heute auf einer Social-Media-Plattform mittgeteilt), dass ich meine erste Kopftuch-Kappe genäht habe - klick (das Datum ist 2 Tage zuvor, weil ich rückdatiert hatte.....)

Witziger Zufall, dass mich vor 2 Wochen meine Freundin darauf angesprochen hat, eine neue zu nähen, weil sie schon sehr mitgenommen ist - viel geliebt und viel gebraucht ;-)

Also habe ich mich auf gemacht und meine Stoffvorräte durchwühlt und den Stoff gefunden, den ich schon für dieses Projekt gewählt hatte. Als Kombistoff habe ich kaum Mädchenfarben, doch das helle blau gefällt mir sehr gut dafür ;-) - aber seht doch selbst - heute wurde sie abgeholt, daher kann ich sie jetzt zeigen *freu*

Diesen Teaser hatte ich ihr geschickt - man wollte ja nicht zu viel verraten :-)


Heraus gekommen ist dann dieses kleine Meisterstück:


Mein Sohn musste als Modell herhalten, da er der einzige war, der noch wach war. Aber ich hoffe, es passt einer 4-jährigen auch ;-)


Das Schnittmuster wieder von ElAdo - allerdings modifiziert, ohne Bänder und mit Gummiband und ausgedruckt mit 115%.



Den Schirm habe ich auch ein wenig vergrößert - auf Wunsch vom Papa der beschenkten.




Durch Zufall habe ich auch die damals gemachte in die Hände bekommen - die Farbe ist schon so ausgeblichen von der Sonne - richtig erschreckend.

Die Hinterseite lässt noch erahnen, wie farbintensiv es einmal war.
Nachdem ich es daheim hatte, habe ich den schon so ausgeleierten Gummi an der Hinterseite ausgetauscht - ich hoffe, es passt noch ;-) und vom Waschen ist der mitgenommene Stoff noch mitgenommener worden..... die Farbe ist an manchen Stellen richtig ausgebrochen (in der Mitte, wo sie zum einpacken zusammengelegt wird und die Enden der Bänder...)


und ab damit zu hier und hier







Freitag, 7. August 2015

Rucksack für den Mini-Zwerg zum Geburtstag

Unser Kleinster wurde schon 2 Jahre alt - kann man sich das vorstellen??? Jetzt ist er auch schon ein Kindergarten-Kind. Und genau zu diesem Zweck bekam er zum Geburtstag einen eigenen Rucksack. Ich wollte schon für meinen ersten Zwerg damals einen Toddler-Backpack nach dieser Anleitung machen, aber bin nie dazu gekommen.

Mich hat schon immer fasziniert, dass die Öffnung eben ohne Reißverschluss gemacht ist und auch ohne Kordelzug oder dergleichen, was ja von den kleinen Kindern nicht so leicht gemeistert werden kann und oftmals zur Verzweiflung führt. Ich habe allerdings auch ein bisschen gezweifelt, ob es hält, wenn etwas im Rucksack getragen wird, also habe ich einen Magnet-Verschluss dazu eingebaut.

Den Stoff hat sich der Mini schon vor einiger Zeit ausgesucht. Dazu passend habe ich mich für gelb als farblichen Paspel-Akzent, orange als Futter innen und dunkelblau für die Träger entschieden - und ich glaube, die Kombination ist ganz nett geworden.




Hier kann man den Magnet-Verschluss erkennen. Ich habe leider das Volumenvlies schon zuvor auf den Stoff aufgebügelt, ohne zu bedenken, dass der Verschluss vielleicht dadurch gestört werden könnte - jetzt ist er leider nicht sehr stark, denn eine Lage Vlies liegt zwischen den 2 Magneten.


Die blauen Träger gefallen mir recht gut, auch wenn sie nächstes Mal dicker gemacht gehören. Ich habe mich an die Anleitung gehalten, und dann (leider erst nachher) mit dem Rucksack verglichen, den ich schon mal gemacht habe für unseren Midi und bin drauf gekommen, dass ich in Zukunft auf jeden fall mindestens so breite Träger machen sollte wie damals. Diese hier sind wirklich ein wenig schmal.

Außerdem habe ich verstellbare Träger genäht, da ich ja weiß, dass er den Rucksack nicht nur im Sommer tragen wird und mit Winterjacke sieht das Ganze dann gleich ganz anders aus in der benötigten Länge. Ich würde grundsätzlich einen Rucksack nie nicht verstellbar nähen, denn es gibt immer Anpassungen zu machen unterwegs. Und mit Klemmschnallen und Gurtbändern geht das eigentlich ganz gut. Das Zubehör gibt es wie schon öfter erwähnt auch recht günstig beim Textil Müller.


Die Aufhänge-Schlaufe wurde auch einfach aus Gurtband angenäht.


Die gelbe Paspel ist selbst gemacht aus einem unifarbenen Stoff. Ich muss aber dazu sagen: Je dünner die Schnur, die dazu verwendet wurde, desto schwieriger ist es zu nähen, denn durch 2 Lagen Volumenvlies merkt man dann auch kaum mehr, wo die Paspel liegt und wo man nähen soll. Diesmal musste ich einige Male "blind" nachbessern". Auftrennen war leider auch mit dabei - und das macht das Ganze dann wieder mühsam.

Leider ist der Magnet-Verschluss wirklich recht schwach, wenn etwas im Rucksack getragen wird. Die Badesachen mit Jause für den Kindergarten waren so schwer, dass es beim Tragen dann immer auf gegangen ist. Vielleicht kommt noch ein Klettverschluss dazu, damit nichts verloren geht unterwegs. Mal sehen.


Aber der Mini trägt ihn gerne und stolz in den Kindergarten und das ist die Hauptsache ;-)



Und ab damit zur Kostenlosen SM Linzparty ;-)


Dienstag, 4. August 2015

luftige Jungs Shirts

Sommerlich luftige Shirts gab es für die Jungs. Mal zum ausprobieren habe ich den Free-Schnitt "Shirty" von BaSamba gemacht.

Herausgekommen sind 3 Shirts in 86, 104 und 116 im Fahrzeug-Look für meine 3 Zwerge (die gar nicht mehr so klein sind).





Diesmal wieder zur Kostenlose SM Linkparty

Donnerstag, 2. Juli 2015

Was gibts neues - eine Mädchen-Kopfbedeckung

Der Sommer hat wieder Einzug gehalten und ich wurde von einer Freundin gefragt, ob ich ihrer Kleinen "Maus" wieder eine Kopfbedeckung nähen könne. Mache ich total gerne, denn selbst kann ich ja keine Mädels benähen in der Familie ;-/ also hat sich das wieder ergeben.

Ich ging auf Stoffsuche und wurde auch bald fündig. Nachdem ich mir diesen Rock genäht hatte, meinte sie damals, dass ihr der Stoff so gut gefällt, also fiel die Wahl auch darauf. Kombiniert mit Gelb und orange (schön sommerliche Farben) ergab es dann eine Kopftuchmütze nach diesem gratis Schnittmuster von ElAdo.



Meine Kids (nur Jungs) hatten sie probehalber auch alle mal auf, aber ich muss schon sagen, dass sie auf einem Mädchenkopf doch viiiiiel niedlicher aussieht ;-P



Als ich sie fertig hatte, war mir dann doch noch lieber, einen Gummi anzunähen, damit das Ganze ein wenig besser und vor allem schneller sitzt und nicht so friemelig ist zum binden. Falls dieser dann wirklich einmal zu eng werden sollte, kann man ihn ja entfernen oder einen längeren einnähen.


Und wer beim oberen Foto genau hinguckt, kann sehen, dass die "Maus" das Kleidchen trägt, das ich ihr zum 2. Geburtstag gemacht hatte. Damals war alles noch etwas groß dimensioniert, jetzt passt es perfekt ;-)
Ich muss schon sagen, es macht mich stolz, dass die Dinge, in die so viel Liebe, Zeit und Material gesteckt wird auch getragen/verwendet werden. Da macht es dann noch mehr Spaß bei der nächsten Anfrage um ein neues Stück ;-)



Und endlich kann ich wieder mal was zur kostenlosen Linkparty von Nähfrosch beitragen ;-)
Aber auch zu CIA schick ichs wieder mal rüber

Sonntag, 17. Mai 2015

"Board-Cover" - Multifunktions-Wintersack fürs Kinderwagen-Board und kleine DIY-Anleitung (oder nennt man das heute Tutorial??)

Kurzer Jahreszeitlicher Einschub - jetzt, wo es draußen gerade wieder Kurzarm-Wetter wird... aber diesen Post möchte ich euch  nicht vorenthalten.


Man möchte, dass Kinder es warm haben, wenn sie ohne sich zu bewegen im Kinderwagen sitzen. Klar, denn ohne Bewegung, und den kalten Temperaturen ausgeliefert wird es nunmal kalt. Zu diesem Zweck gibt es die Fußsäcke für Kinderwägen.

Jetzt transportiere ich auf unserem Kinderwagen aber nicht nur einen Mini, sondern auch unseren Midi - den auf dem Board hinten dran. Er bewegt sich genau so wenig und ist den kalten Verhältnissen fast noch mehr ausgeliefert als der Mini im Sitz.

Damit ich ihm auch die Möglichkeit gebe, warm ans Ziel zu kommen, habe ich ein wenig getüftelt und ihm einen "Steh-Sack" gebastelt. Mit ihm sind nicht nur die Füße warm, sondern bei Bedarf kann er voll eingepackt werden - oben noch mit einem Band zugeschnürt, und schon hat der Wind kaum mehr Chancen.

Ich hatte diesen Sack jetzt den gesamten Winter in Verwendung und er hat sich als Multifunktions-Talent erwiesen, auf den ich im Winter gar nicht mehr verzichten möchte.

Hier einige Eindrücke:

Man kann ihn im Stehen verwenden:


Durch die Kordel und die hohe Höhe, kann man ihn bis zum Kopf hoch ziehen und oben verengen - also richtig kuschelig und warm.



In der Ubahn ist es natürlich warm - also oben aufgemacht und Hände raus.


Auf unserem Kinderwagen kann man ihn auch im Sitzen verwenden. Auf dem Teutonia Fun-System mit dem Board, kann der Midi mit Hilfe einer zusammengefalteten Picknickdecke auch am hinteren Ende des Korbes unten sitzen, Durch die Bänder auf der Seite des Sackes kann man ihn an der Seite des Kinderwagen-Sitzes gut festmachen und es passt gut um beim Sitzen gut geschützt zu sein.


Sogar ganz vor der Sonne kann er sich verstecken und im Notfall auch dort einschlafen ;-) Dann muss der Kopf allerdings gesichert werden, was ich auch schon durch die Straps geschafft habe, die sonst dafür verwendet werden, etwas am Kinderwagen fest zu machen (Laufräder und Roller und dergleichen).


Dadurch, dass man den Sack ganz öffnen kann, kann er auch als Decke verwendet werden. Dies hab ich genutzt als ich mit dem Mini und dem Midi unterwegs im Radanhänger war. Mit den Winterjacken hätten sie keinen Platz gehabt, denn alles ist etwas knapp bemessen. Jetzt habe ich einfach draußen den Wagen ganz zugemacht, ihnen die Decke drüber gelegt und es wurde ihnen nicht kalt. Drinnen hat sich die Wärme so gut gehalten, dass alles kein Problem war.



Außerdem habe ich die Decke schon mal als Cover für eine Tragehilfe hergeborgt. Durch die Bänder an der Seite kann man das ganze System ganz einfach um die Schultergurte zurren (oder bei manchen TH sind die Gurte über  die gepolsterten Schulterriemen so gemacht, dass man sie dort gut einfädeln kann) und das Kind ist optimal geschützt.
Leider habe ich davon kein Foto gemacht, das hätte ich euch auch gerne gezeigt.



Und Hier ist der Sack in seinen Einzelteilen beschrieben - vielleicht möchte ja jemand nachnähen ;-)

-) Im Grunde ist es ein Rechteck in den Maßen 1m (hoch) x 1,30m (breit - ergibt dann den Umfang) - davon sind dann ca 2 bis 2,5 cm Nahtzugabe enthalten.
(Anmerkung - mein Midi war 3 Jahre alt und trug annähernd Größe 98 - bei kleineren/größeren Kindern kann das bestimmt angepasst werden. Doch man sollte bedenken, dass durch das Zuziehen der Kordel die Länge des Sacks ein bisschen leidet. Außerdem sollte man etwas Platz für die dicke Winterjacke einplanen.)
Als Außenstoff habe ich einen festen Stoff genommen - meinen Lieblingsstoff vom Schweden ;-)
Gefüttert ist alles mit Volumenvlies (hatte ein dickes vom Müller zur Hand)
Und der Innenstoff ist in meinem Fall dunkelgrüner Fleece - ebenfalls vom Müller. 
Damit die Matschigen Schuhe innen den Fleece nicht so schnell schmutzig machen, habe ich im unteren viertel oder fünftel (gerade soviel ich noch übrig hatte) eine Schutzschicht aus wasserabweisendem Stoff verarbeitet, wie damals schon beim Sitzsack, damit man nicht nach jedem Schnee-Ausflug gleich waschen muss. Ich habe ihn einfach über den Fleece genäht, damit die Wärme nicht darunter leidet.


-) Verbunden wird er durch einen zwei-Wege Reißverschluss (teilbar - klar, oder??) über die gesamte 1m-Länge (das hat sich sehr bewehrt, da man ihn dann nicht immer öffnen und schließen muss, sondern beim einsteigen einfach von unten nach oben geöffnet wird, Midi hinein schlupft und dann schließt man einfach wieder nach unten. Oben kann so weit  aufgemacht werden, dass er entweder mit den Armen draußen ist, oder geschlossen, dass alles gut zu ist. Beim Müller gibts die recht günstig zu erwerben.


-) ca 10 cm vom oberen Rand habe ich eine Kordel mit 2 Ösen eingezogen und als Tunnel abgenäht. Sie ist mit Kordelstopper ausgestattet, damit sie sich auch zuziehen lässt. (Kordel und -Stopper ebenfalls vom großen M ;-) - man findet doch so einiges dort)


-) an den Seiten sind Gurtbänder angebracht, die mit so Rucksack-Schnallen zu schließen sind (Heißen Klemmschnallen und sind - was glaubt ihr von wo??). Natürlich kann man auch Gurtschnallen oder Druckknöpfe, Klettverschluss oder dergleichen verwenden, aber ich wollte es zum verstellen haben und die hatte ich gerade zur Hand. (Man kann es sicher auch mit einfachen Bändern und einer Masche an die Schiebestange binden und braucht so den ganzen Schnickschnack nicht).
Diese habe ich mir nach Augenmaß und mit Hilfe eines Maßbandes an die richtige Stelle gebracht - da ist ja auch jeder Kinderwagen und jedes Board unterschiedlich. Achtet aber darauf, dass ihr bei einem verstellbaren Band dieses nicht erst auf der Höhe der Stange anbringt, sondern etwas weiter unten, sonst hängt der Sack über das Board runter. Auch zu bedenken ist, dass das Cover dann so weit zum umklappen geht und man auf die Größe des Kindes achten sollte, ob noch die Hände raus schauen können sollen oder nicht.


So - habe ich noch etwas vergessen?? Ich habe noch versucht, es durch Fotos ein wenig verständlicher zu machen - leider habe ich beim Nähen selbst nicht dokumentiert, aber man weiß ja nie, was aus solchen Vorhaben wird und ob sie überhaupt etwas werden ;-)

Man kann einige Sachen auch anders gestalten oder ändern, wie zum Beispiel 
-) den Reißverschluss noch zu bedecken mit einer zusätzichenen Schicht, wie bei Jacken - wie heißt denn das, damit es nicht durch die einzelnen Zähne durchzieht?? Außen dann mit Druckknöpfen/Klett verschließen oder innen, einfach, damit es nicht windet.
-) unten noch einen Tunnelzug machen, damit es nicht hinein zieht wäre auch eine Idee.

Für Fragen und Anregungen, einfach ein Kommentar hinterlassen - ich hoffe, ich kann behilflich sein ;-) Wenn ihr ein Cover näht, würde ich mich sehr freuen, es zu sehen und eure Erfahrungen damit zu erfahren.

Ansonsten hat sich da System wirklich den gesamten Winter über bewährt. Ich wünschte, ich hätte für den Maxi damals auch schon eines gehabt, damit wäre es ihm weniger oft kalt geworden.

Und ja - auch dem Maxi kann immer noch mal kalt werden unterwegs und er borgt sich das Cover gern mal zum spazieren gehen aus ;-) - wie man sieht ist es wirklich ein Multifunktions-Wintersack, der auch mir schon mal die Untere Körperregion gut warm gehalten hat ;-)




Diesmal kommt der Beitrag wieder mal zur Kostenlosen Schnittmuster Linkparty (jetzt kann ich auch mal was beitragen), zu CIA und vielleicht mal zu Kopfkino. Es gibt dort wieder vieles zu entdecken - einfach den Links folgen.




Mittwoch, 18. Februar 2015

Robo-Rucksack und Labels

Jedes Jahr gehen die Kids mit dem Kindergarten Eislaufen. Für dieses Jahr stand es auch wieder an und da mein midi keinen geeignet großen Rucksack besaß, habe ich mir schon lange vorgenommen, ihm einen zu basteln.

Ich hatte keinen Plan davon und machte mich mal auf die Suche nach einigen Ideen. Klar war, er sollte einen Reißverschluss haben, eine Tasche fürs trinken (midi hat gern seine Flasche dabei) und vorzugsweise noch ein extra-Fach.

Ich habe das Internet via Pinterest durchforstet und bin auch fündig geworden. Als ich mir dann das Schnittmuster ausgedruckt hatte, kam ich drauf dass es sich bei der Größe um einen Schul-Rucksack handelt. Das war für einen 3-jährigem definitiv zu groß. Also gings ans basteln (kleinere Gesamterscheinung und somit passten die gesamten angegebenen Längen nicht mehr, außerdem noch so einige Anpassungen...) und folgendes kam dabei raus ;-)

Ein Rucksack aus Roboter-Feincord in Kombination mit dunkelbraun in Paspel (klar selbstgemacht) , Trägern und Zip.




Hier die Flaschen-Tasche auf der Seite.


Die Träger ganz nach Vorbild eines existierenden Rucksacks vom Maxi.


Diese Plastik-Dinger hab ich glücklicherweise beim Textil-Müller in Wien bekommen. Und jedes Mal wenn ich hin geh und es welche gibt, nehme ich wieder welche mit - man kann sie irgendwie immer wieder mal gebrauchen. Sie heißen übrigens "Klemmschnallen", falls das mal wer braucht ;-)


Auch abgeändert zum original Schnittmuster eine flache Einschub-Tasche vorne. Auch wieder mit Paspel, sonst wärs ja fad. Innen hat sie den braunen Stoff.



Da ich kurz nachdem ich den Rucksack fertig hatte meine Labels bekommen habe, ist dieses Stück das erste, das ein Label verpasst bekam. Es war schon eine Herausforderung einen geeigneten Platz dafür zu finden. Es gibt viele Möglichkeiten, doch ich wollte nicht, dass es heraussticht, trotzdem sichtbar und dezent erscheint.


Letztendlich habe ich mich für diese Variante entschieden. Sichtbar, doch auch nicht aufdringlich. Ich finde den Platz genau richtig ;-) (auf der anderen Seite hätte es mir auch gut gefallen, nur leider ist dort die Naht soooo schief - das hätte es dann nur betont).




Hier noch meine neuen Labels in Nahaufnahme - ich habe sie von Dortex und bin doch relativ zufrieden - für mein erstes Label ist es ganz nett.
Der Schriftzug ist ein kleines Wortspiel - hat mit meinem Namen zu tun und ist eine Anspielung aufs Nähen (ich nähe ja sonst recht viel Gewand. Ganz lustig, dass das erste Stück diesmal ein Nicht-Gewand ist) - ist das nachvollziehbar??? Ich hab mit ein paar Leuten gesprochen und über diese Idee scheiden sich die Geister ein wenig - es ist mal ein Versuch, und ich finds passend - immer mehr, je öfter ich es mir ansehe ;-)



Und weil es für alles eine passende LinkParty gibt, kommt die Tasche zur passenden ;-) und weil ein kostenloses SM (wenn auch von mir angepasst) auch hier hin





Dienstag, 27. Januar 2015

Geschenke-Loops

Ich hatte wirklich angenommen, ich hätte sie schon mal präsentiert..... leider konnte ich sie nicht finden, somit jetzt nachgereicht.

Vergangenen Sommer habe ich als Dankeschön-Geschenke für die (weibliche) Verwandtschaft bei der wir zu Besuch waren (Cousinen und Tanten) Loops genäht. Lange Zeit habe ich nach den passenden Mitbringseln gesucht und nicht gefunden, bis ich am Tag der Abreise drauf gekommen bin, dass ich das machen könnte.

Schnell noch am Vormittag im Stoffgeschäft gewesen und Kombinationen gesucht - sie sollten nicht alltäglich wirken, aber auch nicht zu schräg sein - doch ich glaube, ich habe eine nette Auswahl gefunden ;-). In den 3 Tagen in denen wir dann dort waren, habe ich die Tage und Nächte genutzt, die Geschenke zu nähen. Gut dass ich meine Overlock in den Urlaub (der später noch bei der Schwiegerfamilie geendet hat) mitgenommen habe, so konnte ich mein Vorhaben gut voran bringen (meine Cousine beichtete mir dann aber, dass sie auch eine im Keller stehen hat..... naja, nächstes Mal bin ich gescheiter). Genäht habe ich nach dieser Video-Anleitung von Pattydo.

Ich habe mich dazu entschlossen, auch verschiedene Materialien zu mischen. So arbeitete ich letzten Endes mit Jersey, Cord, Webstoffen und Spitze (den mit Spitze hätte ich ja nur zu gern selbst gehabt). Das ergab, finde ich, eine nette Mischung ;-)










Auswahl gab es also für alle - und es blieb sogar noch etwas für die Schwieger-Familie übrig ;-)

Ich hoffe, diese farbenfrohen Wegbegleiter können auch im Alltag getragen werden - von einem weiß ich ja schon, dass er in veränderter Form verwendet wird, und ein anderer fand sein Schicksal als Polster wieder.


Und ab nach hier