Samstag, 16. Mai 2015

MasterMadeMasterpiece - mein Mann und mein Spielzeug

Da fragt mich mein Mann wirklich, ob ich ihm was machen kann für seinen Laptop - einen Sticker, geschnitten mit meinem Maschinchen, meinem Spielzeug, das mir schon so viel Freude bereitet hat - meinem Silhouette Portrait Cutter - umgangssprachlich auch Plotter genannt.
;-) Natürlich - auf so eine Herausforderung warte ich nur!!! DOCH: Irgendwie wurde es dann doch mehr sein Projekt - mit meiner Unterstützung :-) - daher findet sich dieser Beitrag auch in der Rubrik MasterMade wieder.

Er arbeitet in der LKW-Branche - und zwar konstruiert er LKW's. Er wollte sein letztes "Baby" ausgeschnitten haben, was eine riesen Herausforderung war. Er hat alles total vereinfacht und dem Programm angepasst, denn kleinste Details kann "mein Baby" auf der Größe nicht so gut schneiden.

Als es dann geschnipselt war, hat er sich auch noch selbst hingesetzt und alles entgittert - er hat ja doch noch einige Details behalten wollen und er saß doch ein Weilchen dran. Aber was Spaß macht, kennt bekanntlich keine Zeit ;-)

Die Folie hab ich vor einiger Zeit bei unserem hiesigen Copyshop bekommen - um Reste gefragt und bekam so einiges. Über diese matte schwarze Folie bin ich soooo froh - sie ist echt schön und schon vielfach zum Einsatz gekommen.

Hier das Ergebnis


Und als kleines Highlight trägt er auf einer eigens erstellten Vorrichtung den "riiiiesen" Apfel des Herstellers ;-)




Und ab damit zu Plotterliebe und zu CIA









Donnerstag, 14. Mai 2015

ein schlichter Rock

Dieses Jahr - rechtzeitig für den Frühling/Sommer, dachte ich mir, ich sollte mich wieder an einem Rock versuchen. Im SpätWinter hab ich von der Tante meines Mannes auch einiges an Stoffresten bekommen (wo auch immer sie solche Sachen her sammelt - ich bin ihr darüber dankbar ;-)). Als ich den Stoff gesehen habe, war mir sofort klar, was ich daraus machen möchte - und auch den Schnitt hatte ich schon im Kopf. Letztes Jahr habe ich diesen Rock daraus gebastelt.

Leider waren die Teile nicht gerade groß und es ging sich nicht einmal ein viertel des Rockes mit 1 Stück Stoff aus. Also hab ich ein optisches Element eingefügt - ich habe die einzelnen Teile mit einer Paspel dazwischen aneinander genäht und so große Stoffstücke erhalten. Ich liebe es, Paspeln an meinen Stücken zu haben, allerdings ist das einnähen nicht gerade das einfachste..... vor allem, wenn man sich die Paspeln selbst macht. Zusätzlich hab ich wieder mit einer Paspel den unteren Saum abgeschlossen und am Bund oben und am Ansatz des Rockteils sind sie auch verarbeitet worden.


Das Tolle an diesem Rock ist, dass man ihn mit verschiedenen Farben der Blusen kombinieren kann und jede einzelne gibt dem Outfit etwas neues. Ich habe lila, rot, blau und orange dazu probiert. Entschieden habe ich mich dann für rot - ist ja auch meine Lieblingsfalbe ;-)


Der Schnitt ist aus der Zeitschrift Simplicity 1/2012 Rock Modell 17 - diesmal in Gr. 40, denn der von vergangenem Jahr sitzt etwas straff und etwas zu hoch. Und in 40 ging es diesmal ganz gut.


Und weil ich schon länger nicht mehr dazu gekommen bin, kommt dieser Rock wieder mal zu CreateInAustria und ich probier mal wieder Seasonal Sewing aus ;-)

Mittwoch, 6. Mai 2015

die Drachen kommen

Dieser Stoff liegt schon seit Beginn des Jahres bei mir herum (wie so viele anderen, die bei einem Abverkauf eines deutschen online-Versands neu einziehen durften). Es hat sich irgendwie nie ergeben, ihn zu verarbeiten. Jetzt war es dann soweit.


Als ich nach passenden Kombistoffen gesucht habe, war ich seeehr überrascht. Viele haben den Drachenhaut-Stoff dazu kombiniert, doch ich habe keinen dazu bestellt. Mein Stoffvorrat gab aber ziemlich genau das helle und auch das dunkle grün heraus (und bei grün ist es wirklich nie leicht, das richtige zu finden). Und ich habe mir so lange Gedanken gemacht, was man damit kombinieren sollte.


Passende Bündchen gabs leider keine, daher habe ich mit einem Jersey-Streifen versäubert - jeweils in der gegengleichen Farbe an den Ärmeln und in der Rückenfarbe den Halsausschnitt.


Die Ärmel bekamen eine Applikation auf einer Seite und ein Band appliziert auf der anderen. Beides gab auf dem Stoff mit drauf. Eigenartig finde ich allerdings, dass die Panele durch einen dicken, blauen Balken getrennt sind - das stört, denn dadurch geht gleich mal Stofflänge verloren. Wenn nur ein dünner Strich wäre um zu wissen, wo man es zerschneiden müsste und dafür das Muster weiter ginge, wäre es auch möglich, normale Shirts zu nähen. Mit der verfügbaren Menge an Muster konnte ich mich bei den Größen 104 und 110 nur an mein alt bewährtes Raglan-Shirt "Rascal" aus einer älteren Ottobre trauen, alles andere hätte den nutzlosen, blauen Streifen drauf gehabt.


Die Jungs sind stolz auf die Shirts und treten sie gerne. Mal sehen, wie lange sie der Waschmaschine Stand halten ;-)

Ich bin immer noch kein Freund mit dem Nähen eines Saums am unteren Ende des Shirts. Trotz Zickzack-Stichs (oder genau deswegen) wellt es sich - ich kann an der Nähmaschine den Füßchendruck nicht verstellen und den Jersey schafft sie irgendwie nicht gescheit. Auch sind die Halsausschnitt-Jersey-Streifen zu sehr gedehnt. Ich dachte mir, ich mach das mal so, denn sonst sind sie immer gleich ausgeleiert. Leider wellt sich dadurch der Stoff an der Vordere- und Rückseite recht stark. Naja, man lernt eben nie aus ;-)

Sonntag, 3. Mai 2015

ein Schwung peppige Unterhosen

Diesmal ist der Midi dran - er ist seit einiger Zeit ohne Windel unterwegs und schon lange hab ich mir vorgenommen, ihm auch Unterhosen zu nähen, wie sie sein großer Bruder damals bekommen hat.

Nach dem gleichen Schnittmuster sind diesmal in Größe 104 folgende Meisterwerke entstanden:


Zum größten Teil aus noch nicht zuvor angeschnittenen Stoffen und in Kombination mit uni-Farben.


Er hat jede einzelne so sehr ins Herz geschlossen - er freut sich schon immer aufs Unterhosen-Anziehen. Ich hab sie ihm aber auch unter der Bedingung gemacht, dass jede einzelne eine tolle und passende Unterhose ist - er hat nämlich die Angewohnheit, dass er gerne einen Riesen Aufstand macht, wenn er was nicht bekommt, was er sich gerade einbildet (wie zum Beispiel eine alte, statt einer neuen Ubahn; ein dunkles, statt einem hellen Schüsserl; einen andersfarbigen als einen blauen Becher,.....) Und ja - es funktioniert bisher - wir haben jetzt 4 durch und er konnte sich mit jeder bis jetzt gut anfreunden.

Die Giraffen haben es ihm besonders angetan, da er im Kindergarten das Zeichen Giraffe ist ;-)

Obwohl die Form der Hosen recht eigenwillig wirkt und man so nicht wirklich vermutet, dass sie gut passen, haben sie einen tollen Trageeffekt. Sie sind peppig, bunt und lassen genug Platz für das Beste Stück und sitzen auch recht gut ;-)

Ich bin auch ein weiteres Mal zu der Erkenntnis gekommen, dass ich wohl keine Handy-Fotos mehr machen sollte.... wenn es nur nicht so einfach wäre, diese zu verwenden statt den kompliziert gemachten Spiegelreflex-Kamera-Fotos...... ach ja......

Freitag, 24. April 2015

IndianerPuschen die Zweite

Nachdem der Maxi was bekommen hat, war der Midi irgendwie geknickt. Zum Glück habe ich die Puschen vom Midi damals so gemacht, dass man das Motiv wechseln kann. Jetzt hatte ich endlich die   Gelegenheit dazu, denn es gab ein "neues" Thema, das ihn interessiert - Indianer.
Der Adler gefällt ihm am besten, meinte er - gesagt, getan.



Ich muss zugeben, die Streifen vom Webband waren auf den Zug von damals "abgestimmt" und passen nicht soooo ganz perfekt, aber dem Midi gefällt - das ist wohl die Hauptsache. (Aber in echt kommen die Farben etwas besser ;-)


Donnerstag, 23. April 2015

Die Indianer sind los

Seit längerer Zeit ist bei uns das Thema "Indianer" hoch im Kurs. Auch im Kindergarten wurde dieses Thema aufgegriffen und begleitet die Kids wohl den Rest des Schul-/Kindergartenjahres.

UND da sich die Patschen meines Maxis schon in alle Einzelteile zerlegten (und das ist kein Scherz...), was liegt näher, als ihm passende Puschen zu nähen. Er hat ja noch keine von mir bekommen *schäm*, aber das hat sich jetzt geändert.

Dazu habe ich die restlichen Lederstücke durchwühlt und mich für folgendes entschieden:


Der Vorderteil in dunkelgrau kommt aus einer Restekiste, die ich mal über Facebook erstanden habe - die waren zufälligerweise schon zugeschnitten und genau in der Größe 28/29 - wie ich sie genau hier gebraucht habe. Ich musste trotzdem noch mal drüber, da ich weniger NZ verwende, denn ich nähe gerne nahe am Rand - dafür erspare ich mir nachher das zurückschneiden.
An der Vorderseite Fransen, die das Thema Indianer nochmal aufgreifen. Das Fersenteil erhielt die gleiche Farbe wie die Fransen und an der oberen Hinterseite findet sich die Farbe des Webbands wieder - welch glückliche Fügung, dass das meine Reserven noch hergegeben haben ;-)


Ich war lange auf der Suche nach einem bestimmten Webband, das ich leider nicht mehr in einem Geschäft in Wien bekommen konnte. Versand aus irgendwo für so eine Kleinigkeit liegt mir irgendwie nicht und somit habe ich mich nach etwas anderem umgesehen. Jetzt wurde es dieses, etwas kindlichere, Motiv, das gleich bei meinen beiden Großen Anklang fand.


Nachträglich habe ich noch Markierungen an den Außenseiten angebracht, um eine Verwechslung von rechts und links zu vermeiden. Nicht, dass das bei meinem Maxi notwendig wäre, doch im Eifer des Gefechts passiert das schon mal - und außerdem mussten die nicht verwendeten Reste noch verwertet werden.


Ich hoffe, er kann sich länger daran erfreuen und sie passen noch einige Zeit.

Nachtrag: Mein Midi wollte auch etwas ähnliches haben - hat er auch bekommen ;-) -> "klick"

Diesmal kommt alles zu CreateInAustria und Made4Boys




Donnerstag, 9. April 2015

Wasser-Worte

Vor einiger Zeit hörte ich einmal von dem positiven Einfluss, den man auf Wasser haben kann. Es gibt alle möglichen Experimente dazu in denen man mit negativen und positiven Worten geforscht hat und das "negative" Wasser wurde schlecht, das "positive" Wasser blieb gut. Jetzt ist mir die Idee gekommen, dass man das Wasser, das man trinkt auch mit positiven Worten bestärken könnte. So habe ich für meine Schwiegereltern etwas geplottet. Ich habe mir mit verschiedenen Schriften positive Worte aus Vinyl-Folie ausgeschnitten und sie mit Hilfe von Kreppband einzeln auf den Wasserkrug transferiert. Das Ganze war schon ein Weihnachtsgeschenk, doch irgendwie kam ich nie dazu, ein Foto davon zu machen - und wenn es nicht funktionieren sollte, sieht der Krug einfach cool aus dadurch ;-)




Ich habe Worte wie Familie, Gesundheit, Kraft, Stärke und dergleichen gewählt - Eigenschaften, die stärken können und wenn man sie liest, wird man vielleicht bewusst oder unbewusst daran erinnert und verbreitet auch positive Energie - davon gibt es ja bekanntlich nie genug ;-)

Der Krug ist vom Möbelschweden und aus Kunststoff. Ich habe Gleiches auch mit Glaskrügen gemacht (leider kein Foto davon...), doch bei denen geht die Folie ein wenig ab bei der Maschinenwäsche. Kunststoff dürfte da wohl die bessere Oberfläche haben.

Ich stelle die Datei hier zur Verfügung - es ist eine Silhouette Studio 1 Datei (ja - ich habe das upgrade noch nicht gemacht *schäm*), doch das dürfte für alle Folgeversionen wohl nicht das Problem sein.



Und weil es anscheinend für alle Themen eine Linkparty gibt, kommt dieses gute Stück mal zu plotterliebe ;-) wo es noch viele andere Plotter-verrückte gibt. Und klar kommt es wieder mal (seit längerem) zu Createinaustria




Mittwoch, 8. April 2015

Wäscheklammern mal anders

Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Dingen, die man zweckentfremden und als Kinder-Beschäftigung verwenden kann. Diesmal sind es Wäscheklammern.

Zusammenstecken, nach Farben ordnen, auflegen, in die 3. Dimension stecken,... es sind unzählige Möglichkeiten, was man damit machen kann... Der Mini war fasziniert und hat es mit Hilfe auch geschafft, die Kluppen zusammenzustecken. Drauf gesteckt hat er sie schon ganz alleine.









Und als am nächsten Tag dann die großen Jungs das neue Spielzeug entdeckt haben, kam der Midi ganz stolz daher mit allen Kluppen farblich geordnet auf dem Schüsserl. Das hat mich wirklich gefreut - und er war so stolz!



Montag, 6. April 2015

Ostern im Glas

Dieses Jahr hatte ich nicht so viel Zeit um Vorbereitungen für Ostern zu treffen (auch, wenn ich mir das sooo fest vorgenommen hatte, doch Ostern kommt immer sooo schnell...) Also habe ich eine Idee aufgegriffen, die ich auf Pinterest gefunden habe und sie etwas verfeinert.

Herausgekommen sind kleine Oster-Gläschen für die gesamte Familie - für die Kinder kleinere und für die Pärchen große, doppelt gefüllte ;-)







Die Gläser sind von Marmeladen, Gurkerln und Pizzasoßen übrig geblieben - normalerweise kommen diese Gläser zu meiner Schwiegermutter - sie verwendet sie für Marmeladen, Kompotte und dergleichen. Diesmal sind sie auf Umwege zu ihr zurück gekommen ;-)

Ich hoffe, es hat für alle gepasst - der Mini hat sich jedenfalls über seinen Fund am sonnigen Ostersonntag gefreut.






Samstag, 4. April 2015

Osterdeko

Der Maxi war wieder mal krank - etwa 5 Tage lang waren wir an Daheim gebunden und haben in der Wohnung verbracht. Ich hab immer wieder mal Bastelsachen auf dem Wohnzimmertisch liegen und der Maxi schaut auch mal ab und an, was das so ist. Ich hatte Woll-Bommel-Macher dort liegen - heißen die so?? Prompt hat er gemeint, er möchte das ausprobieren. Eigentlich war nicht geplant, dass ich etwas basteln möchte, doch es ist etwas ganz witziges raus gekommen ;-)

Ich hab ihm einfach mal drauf los wickeln lassen - das geht ja eigentlich ganz fix und als es dann fertig war, dachte ich mir, ich könnte ja ein Ei für unseren Osterstrauch machen. Gewickelt, gebunden, geschnitten und zurechtgestutzt. Und ehe man es sich versieht, hat man ganze 10 davon auf dem Strauch hängen.


Gemischt mit den bemalten Eiern schmücken sie den (improvisierten) Osterstrauch. Improvisiert deshalb, weil unsere Bodenvase vor 2 Jahren den Jungs zum Opfer gefallen ist und ich es nicht nochmal riskieren wollte, eine zu besorgen, solange sie so wild sind. Jetzt ist die Weihnachtsdeko und  die Osterdeko und welche Feste man sonst noch dekorieren kann an unserem Rosenbogen ;-) 



Es ist gar nicht so einfach, eine Ei-Form aus einem nicht runden Ball zu schnitzen - außerdem liegen die Fäden immer anders, dass sie beim nächsten mal drüber streichen auf einmal wieder unterschiedlich lang sind.