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Sonntag, 24. Juni 2018

die MA(gi)SCHE-Kiste

Mein Midi kommt im September in die Schule und hat von seiner zukünftigen Lehrerin beim Schnuppertag ein Aufgabenheft bekommen: "Was ich schon alles kann". Eines der Aufgaben, die schon gelernt sein könnten ist Masche binden. Wir haben vor einiger Zeit gesagt, dass es Fußballschuhe erst gibt, wenn er die Masche kann. Und da beides so schön zusammen fällt, und weil er jetzt schon einige Male gefragt hat, ob wir nicht üben könnten und da bin ich auf folgende Idee gekommen:

Ich hatte die Idee eine Platte oder etwas dergleichen zu bauen mit Schnüren verschiedener Art zum üben mit verschiedenen Bändern.

Im Altpapier habe ich dann eine Schachtel von Müsliriegeln gefunden und mir gedacht, warum nicht :-)

folgendes ist dann entstanden:

Etwas verstärkt mit Gewebeband und bewaffnet mit Schere und Klebefolie ging es ans Werk. Die Aale hat geholfen beim Löcher stechen - die Nagelschere hat die Löcher gemacht - oder ich mit der Nagelschere :-)


Mit Klebefolie die Schachtel eingewickelt und an den Kanten schön gemacht.


Eine lange (wirklich lange) Nadel hat geholfen die Fäden einzuziehen 


In der Mitte habe ich zuvor einen Knoten gemacht, damit sie nicht heraus flutschen.


Dann den Rest verschlossen.

Das Ganze Ding sieht dann so aus - einmal mit Schuhband, einmal mit einem breiteren Band und noch ein etwas breiteres Band (das war von einem Schlüssel-Band) 


Wir haben uns dann auf den Boden gesetzt und angefangen die Masche zu übern, wie ich es machen - mein Mann macht sie etwas anders und unser erster Sohn macht es gleich.

Ich kann gar nicht sagen wie überrascht ich war, als nach 2 Mal zeigen der Midi raus hatte, wie man eine Masche macht. Er hat es ohne Mühe geschafft, die ganze Kiste zu machen. Dann hat er sich hin gesetzt und die Fußballschuhe vom großen gebunden - einfach so. Ich hätte mir das echt nicht gedacht, bin aber sowas von stolz :-) Dafür hat er jetzt eigene Fußballschuhe verdient - und zwar ganz offiziell



Und ab damit nach hier



Dienstag, 19. Mai 2015

UFO-Stapel: Fuchs-Hose

Lange, lange ist es schon her, dass ich diese Hose begonnen hatte. Damals hatte mein Mini noch nicht mal die Größe 86, doch ich meinte immer, dass ich nicht die aktuelle Größe machen soll, denn dann könnte es ja nicht mehr lange genug passen, um lange getragen werden zu können. Ich glaube, es war Herbst, als ich sie zugeschnitten und genäht hatte. Ich wollte aber immer einen Saum mit innenliegendem Bündchen basteln und an dem hat es immer gescheitert, dass die Hose fertig wurde.

Jetzt habe ich sie auf meinem Stapel der unfertigen Objekte ("UFO") gesehen und dachte, ich sollte sie wohl schnellstens vollenden, sonst passt sie ihm bestimmt nicht mehr. Also habe ich das Bündchen einfach einfach gemacht

Gesagt, getan - und jetzt bin ich verliebt in die Hose. Es ist ja ein recycle-Projekt, denn sie besteht aus einer Jeans die nicht mehr gewollt war. Super Stoff - strukturiert, etwas dehnbar und gut in Schuss. Es hat gerade noch so gereicht für die gesamte Hose in Größe 86, die jetzt genau passt.


Das Schnittmuster ist die Strampelhose von Klimperklein - ich glaube für den Sommer mache ich noch welche in kurzer Variante aus einfachem, dünnen Webstoff - ich hab auch schon was dafür im Auge ;-)


Vorn drauf hat sich ein Fuchs hin gesellt - irgendwie passte zu meinem Mini schon immer ein Fuchs - das hat sich so eingebürgert. Ich muss aber gestehen, ich habe nicht viele Stoffe mit Füchsen drauf. Dafür kommt er jetzt appliziert ;-)


An dem gestreiften Stoff konnte ich nicht vorbei gehen - den hab ich einfach mal mitgenommen ohne Plan und Ziel.


Passend zu dem Stoff gabs auch Bündchen - dieses habe ich gegen den ursprünglichen Verwendungszweck verwendet, aber die Streifen kommen so eben am Besten zur Geltung.


Die Mitte ist sichtbar eine industrielle Seitennaht einer Jeanshose - hat aber einen netten optischen Effekt ;-)





Samstag, 31. Januar 2015

Kostüm zu Halloween (vergangenes Jahr)

Eine Kindergarten-Kollegin hat ganz nahe bei Halloween Geburtstag und hat zur Halloween-Geburtstagsparty eingeladen.
Das lies ich mir nicht zweimal sagen, als mein Maxi ankam und als Zauberer gehen wollte. Ich habe schon vor einiger Zeit Reste bekommen, die sich schon als Kostüm angeboten haben, allerdings musste ich wohl den Zeitpunkt dafür abwarten, an dem eines meiner Kinder wirklich ein Zauberer sein wollte. Und nun war es soweit ;-)

Ich habe einen Morgenmantel und ein Nachthemd zur Verfügung gehabt. Der Mantel hat genau gepasst in der Länge und auch in der Weite der Ärmel. Einzig den Abstand von Schulter zu Schulter musste ich verkürzen. Und dazu habe ich einfach an jedem Schulter-Teil einen Teil übergesschlagen und festgenäht. So ein einfaches Kostüm hatte ich noch nie!!

Aber damit noch nicht genug - es musste ein Hut her - ein richtiger Zauberhut. Und dazu kam das Nachthemd zum Einsatz. Ich habe es zerschnitten und auf einen Karton-Hut (und ich dachte mir nicht, dass es so schwer geht, so etwas aus dem Stegreif zu basteln!!!) geklebt. Dazu habe ich Holzleim verwendet (würde ich nächstes Mal auch nicht mehr machen, denn alles wurde total steif.....)








Und das Highlight des Kostüms ist, dass sich der Hut einschalten lässt. Ich habe 10 kleine Löcher gemacht - dazu verwendete ich eine Loch-Zange - sie hinterlegt mit einer Batterie-betriebenen Lichterkette und alles gut mit Gewebeband festgeklebt.




Ich muss aber gestehen, durch diese Vorrichtung im Inneren des Huts wurde er ganz schön schwer. Dementsprechend fest musste ich den Gummi machen, mit dem er sich dann am Kopf halten sollte..... Er ist definitiv tragbar, aber nichts um damit den ganzen Tag herum zu hüpfen, zu toben, zu tollen, zu springen, sich unterm Tisch zu verstecken, von der Couch zu hüpfen und den anderen nachzulaufen um sie zu verzaubern ..... (aber genau das ist es ja, was das Kinderleben ausmacht, oder etwa nicht??)





Montag, 22. Dezember 2014

Joghurtbecher-Laterne

Nachdem ich in letzter Zeit (besser gesagt die letzten Monate) irgendwie nicht so viel dazu gekommen bin, etwas zu posten, zeige ich immer wieder mal was, was schon länger in unserem Haushalt wohnt.

Diesmal geht es um eine Laterne für unseren Mini. Im Kindergarten war Laternenfest und die großen beiden haben dort eine Laterne gebastelt. Zum Laternenumzug gemeinsam mit den Kindergartenkindern habe ich mit ihm (oder besser für ihn) eine Laterne gebastelt. Dazu kam es mir ganz recht, dass er einen langen Mittagsschlaf gehalten hat.

Die 1-Liter-Joghurtbecher sind immer etwas tolles. Die werden zum Sandspielen verwendet, in der Badewanne genutzt und auch immer wieder mal zum Basteln hergenommen (wie damals bei den Rabauken Pauken).

Der Becher wurde inklusive Deckel mit Acryl-Farben angemalt - hier bei uns in gelb/rot. Trocknen gelassen, ausgeschnitten und viiiiiele Löcher für kleine Sterne rein. Mit einem elektrischen Teelichtchen (das einfach nur genial ist für Kinderhände) funktioniert die Laterne auch geschlossen und durch den Deckel kann das Teelicht nicht verloren gehen, egal wie viel er die Laterne schüttelt (er war ja gerade mal 16 Monate alt).







Samstag, 17. Mai 2014

Hosen und ihre Löcher

Löcher, die nicht so gern gesehen sind, haben sich in die Hosen meiner Jungs geschlichen. Ich nehme mir immer mal vor, sie zu verschönern - obwohl Löcher in Jeans auch so ihre Schönheit haben. Auch meine Jeans haben ab und an mal Löcher. Und weil das meistens die Lieblingsjeans sind, werden sie einfach weiter getragen. So habe ich das auch bei meinen Jungs gehandhabt. Aber schön langsam ist es auffallend, dass wir wirklich kaum mehr welche haben ohne. Na dann.

Immer wieder mal sieht man verschiedene Lösungen für diese Herausforderung. Hinternähen, stopfen, Flicken drauf oder einfach eine kurze Hose draus machen ;-) Ich hab mich erst mal für eine Austausch-Methode entschieden. Das ist mir irgendwann mal eingefallen und ich hab dann gegoogelt und ganz nette Ideen dazu gesehen. Wieder mal eine Möglichkeit, Webbänder zu verbrauchen. Seht selbst:





Eine andere, die nur auf 1 Seite ein Loch hat, bekam ein Monsterchen. Wir werden sehen, wie es sich verhält nach dem Waschen, denn ich habe Filzreste verwendet, von denen ich nicht genau weiß, ob es Bastelfilz ist (dann würde es nicht halten in der Maschine). Außerdem sollte das ausgeschnittene Loch noch etwas fransiger werden. Ich bin gespannt (werde es wohl aber erste sehen, wenn mein Midi Größe 98 erreicht, denn ich hab sie zu lange liegen gelassen, und mein Maxi ist raus gewachsen).



Auf den Fotos sieht es irgendwie pink aus, aber es ist alles rot. Die Händchen des Monsterchens gucken raus. Die Augen sind appliziert mit rotem Zickzack und auch das Monster ist auf einen Jeans-Flicken appliziert, bevor ich alles eingesetzt habe. Mit Hilfe der Freihand-Stick-Funktion und der Transporteur-Verdeck-Platte (keine Ahnung, wie das wirklich heißt), konnte ich hin und her nähen und hatte so keine (großen) Probleme mit Platz für den Freiarm in dem Hosenbein. Eine Herausforderung war es trotzdem.

Ich hab früher schon mal 2 92er-Hosen geflickt und ich muss sagen, mit der Manövrier-Möglichkeit ist es bei der Größe dann schon ziemlich aus.

Na dann - noch ein paar weitere Hosen warten darauf bearbeitet werden (sogar eine von mir ist darunter ;-)).


Sonntag, 5. Januar 2014

Rabauken Pauken

Mein Maxi ist schon seit mehr als 2 Jahren Fan von Blasmusik. Er ist etwas vorbelastet, denn Papa und Onkels spielen Blasinstrumente. Sie spielten und spielen auch in Blasmusikkapellen und waren auch beim Bundesheer in der Militärmusik vertreten. Musik ist immer noch recht aktuell bei uns und da die Onkels auch Schlagzeug spielen und die große Trommel bei Musikkapellen imposant ist, wollte mein Maxi wieder einmal eine Trommel zum spielen haben.
Jetzt ist die Möglichkeit zum Spielzeuggeschäft zu gehen und so eine komische zu kaufen - DOCH - es gäbe keinen Blogeintrag, wenn ich das gemacht hätte.... also kommt jetzt die gebastelte Version:

Ich habe vor über 1 Jahr schon einmal eine aus Pappe gemacht, die einem Tamburin ähnlte (so eines hatten wir auch, doch da es immer mit Schlägeln gespielt wurde, statt mit der Hand, ging es bald kaputt). Ich schnitt schön einen Kreis mit viiiiiiielen Zacken drum herum, damit noch eine Art Korpus drum herum gemacht werden konnte. Dazu nahm ich einen dicken Karton und es hat einigermaßen geklappt.
Diesmal war ich kurz davor, dies wieder zu tun, doch als ich dann den Karton vor mir hatte und es so schwierig ging, ihn mit einer normalen Schere zu schneiden ohne etwas zu biegen - er war auch recht dick - verging mir der Spaß daran und ich ging mal durch die Wohnung um etwas zu finden, was ich alternativ verwenden könnte.

Und ich bin fündig geworden:


Ein Joghurtbecher mit Füllmenge 1kg wurde mein Opfer (oder meine Rettung). Ich habe die Henkel entfernt und wollte die Henkellöcher als Aufhängung verwenden. Doch einige Kriterien sollten dabei erfüllt werden. Die Trommel sollte verschieden zu tragen sein: um den Bauch und umgehängt. Also musste alles irgendwie beweglich sein. Nach einiger Überlegung kam ich dann auf Kamsnaps. Diese sind beweglich und sogar abzuknöpfen im Fall der Fälle. Leider passten sie nicht in die Henkel-Aufhängung.


Es war mit der engen Zange wirklich schwierig, den Knopf am Becher zu platzieren. Weil der Spielraum doch recht klein ist, musste ich ein Stück des störrischen Plastikrandes entfernen - sieht nicht besonders kunstvoll aus, tut aber seinen Zweck.

sies Position zum um den Bauch tragen
diese Position fürs um den Hals hängen
Ein günstiges Gurtband hatte ich noch vom Müller (solches Zubehör ist dort wirklich günstig zu haben)
An das Kind angepasst, hab ich die Snaps also am Band platziert - einen fürs um den Bauch tragen, einen zum umhängen.

Der Schwarze ist eine Art Verlängerung des Bauchgurts, denn seit die Trommel in Verwendung ist, ist der Bauch unseres Maxis doch schon etwas gewachsen *gg*.

Mit Papier und Kleister beklebt und angemalt nahm sie schon Formen an. Farblich markiert (trommel, wie Snaps) kann man sie für unsere 2 Großen gut auseinander kennen.

Aus einem Mobile-Steckerl, das in der Mitte auseinander gesägt wurde, wurden Schlägel gemacht (zuvor haben wir immer asiatische Essstäbchen verwendet).

Hier also das vollständige Ergebnis:


Wenn das restliche Band noch in den Becher gesteckt wird und dann erst der Deckel drauf kommt, ergibt sich auch noch eine Halterungsschlaufe für die Sticks und das Band ist gut verstaut. Vielleicht kommt noch eine richtige Halterung für die Schlägel dazu, denn das ist eher provisorisch - funktioniert aber.

Tragefotos ließen die Beiden heute auf die Schnelle leider nicht zu, doch ich fand noch eines in meinen Fotos - damals hatten wir noch nicht die tollen Schlägel.


Da war sie noch nicht beklebt und angemalt, erfüllte aber ihren Zweck und Maxi konnte gut damit marschieren.

Zu Weihnachten wurde auf den Trommeln dann "Drummer Boy" unterm Weihnachtsbaum gespielt und beide haben total gut dabei mitgemacht.
Ich kann nur sagen, diese kleinen Meisterwerke haben sich hinten und vorne ausgezahlt, denn sie werden sehr oft verwendet und bereiten eine riesen Freude.

Und um diese Freude zu teilen und andere auch zu inspirieren, kommt dieser Beitrag zu Made4Boys und KiddiKram.




Montag, 10. Juni 2013

die Kappengeschichte hat ein Ende

Fairerweise muss ich jetzt noch die Kappengeschichte auflösen, denn es hat sich mittlerweile eine Lösung für uns gefunden.

Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, eine einfache Schirmkappe zu nähen - vielleicht ist dies das, was Buben einfach tragen können, obwohl dadurch weder die Ohren, noch der Nacken geschützt werden kann... Aber gut, wozu hat man denn sonst Sonnencreme (die jedes Jahr wegen des Ablaufdatums neu gekauft werden darf, aber nie aufgebraucht wird in einer Saison...).

Also ran an den nächsten Schnitt.


Die Basis-Kappe habe ich jetzt schon recht gut drauf, denn ich habe ja schon einige genäht. Neu ist diesmal nur, dass der Schirm nicht die gesamte Kappe umschließt, sondern nur vorne ist. Den Schirm habe ich aus einer alten Jeans genäht (die gleiche, wie schon bei den 2 vorangegangenen - da war noch ein bisschen übrig). Ich habe mit einer für den Kopfumfang von 52cm begonnen, somit war sie für  meinen Großen gedacht. Er hat sich den Blauen Camping-Buben-Stoff ausgesucht, der schon lange bei mir herumliegt. Alles ist recht gut gegangen und ich habe am gleichen Abend noch die Stücke für meinen Kleinen zugeschnitten. Ich habe den gleichen Stoff noch in grün, was gut passte. Am darauffolgenden Abend dann noch diese zusammengenäht und jetzt die große Überraschung:

 SIE GEFÄLLT BEIDEN JUNGS!!!!

Das ist eines der ersten Male wo sie sich wirklich über etwas freuen, was ich für sie gemacht habe. Und es ist so schön, sie so stolz damit herumlaufen zu sehen.




Beide Kopfbedeckungen haben einen Gummizug an der Hinterseite, womit ich versucht habe sicherzustellen, dass sie doch die ganze Saison passen werden. Der Schirm ist nicht mit Vlies verstärkt, was ich bei 2 Lagen Jeansstoff nicht für notwendig empfand und es passt soweit, finde ich. Sie sind jetzt nicht so stark wie die gekauften, aber sie halten die Sonne gut ab (ich hab den "großen Schirm" von Schnabelina verwendet) fallen nicht ins Gesicht und lassen sich gut zusammenknüllen und in die Tasche packen. Durch die Flexibilität sitzt hald dann auch der Schirm nicht immer in der Mitte, oder ist ab und an mal verdrückt (wie man am Foto beim Großen gerade erkennen kann). Doch das Gesamtergebnis überzeugt, oder??